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Posted by Nadia

Dieser Text ist Teil 273 von 273 der Serie Die Blogschau

Eine Gruppe von Studentinnen der HU Berlin hat das Blog nsuprozessentgrenzen.wordpress.com gestartet. Dort soll die Auseinandersetzung stattfinden mit “dem Komplex NSU-Prozess und der Rolle von Recht, Raum und Institutionellem Rassismus im NSU-Prozess”, um verschiedene Perspektiven abzubilden, die mehr Öffentlichkeit erhalten sollten.

Diasporareflektionen schrieb über die Delegitimierung von PoC-Wissen.

Gedanken im Speckmantel veröffentlichte einen Text übers Schwimmen und einer damit einhergehenden nervigen Begleiterscheinung: Body-Shaming via “Glotzen”. Und Schwarzrund veröffentlichte nochmal einen Performance-Text: “Sport und ich in anderen Galaxien“.

Zu GNTM absolut zu empfehlen: Techno Candys Review-Reihe Das wiederum brachte Identitätskritik auf die Idee, sich GNTM auch nochmal reinzupfeifen. Ergebnis: Hier.

Einen Text über die ambivalenten Gefühle, die Mutterschaft auslösen kann, schrieb aufZehenspitzen.

Women in Exile berichten vom Workshop “Von persönlichen Problemen zu politischen Forderungen“, bei dem sich Flüchtlingsfrauen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt trafen.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!

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Selbermach-Sonntag (19.04.2015)

Apr. 19th, 2015 07:00 am
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Posted by der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenWas hat euch beschäftigt, erfreut, geärgert, traurig und wütend gemacht, euer Herz vor Begeisterung hüpfen lassen? Jeden Sonntag habt ihr bei der Mädchenmannschaft die Möglichkeit eure Gedanken der letzten Woche zu teilen, Links zu tollen Texten, Blogs, Webseiten, Videos, Fotos, Gifs und Audiobeiträgen zu posten. Also ab damit in die Kommentare! Wir wünschen euch eine angenehme und erholsame Restwoche.

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Samstagabendbeat mit Little Simz

Apr. 18th, 2015 03:00 pm
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Posted by Charlott

Einen wunderbaren Samstagabend mit der Londoner Rapperin Little Simz! Im letzten Jahr veröffentlichte die 20-jährige ihre Debut-EP E.D.G.E auf ihrem eigenen Label AGE 101 und zu dem drei Mini-EPs ihrer AGE 101: DROP Reihe. Letzten Monat spielte sie beim SXSW-Festival, derzeitig tourt sie durch Großbritannien und bald Frankreich.

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Posted by Gastautor_in

Inna studiert Philosophie und Soziologie in Rostock und versucht dabei Philosophinnen zu entdecken, anstatt sich von der Männerdominanz in beiden Fachrichtungen entmutigen zu lassen. Am liebsten schreibst sie über Serien, Filme und Menschen, die sie auf verschiedenste Weise bewegen. Der folgende Beitrag erscheint demnächst auch im Rostocker Studierendenmagazin Heuler.

„Frauen denken oft, dass Sex und Liebe dasselbe sind, aber das muss nicht so sein, das kann man auch voneinander trennen“, sagt die emanzipierte und selbstbewusste Virginia Johnson (Lizzy Caplan) zu Beginn der TV-Serie Masters of Sex. Als  Forschungsassistentin, die durch ihr besonders unkonventionelles Denken im Jahr 1956 für diesen Posten geeignet erscheint, erforscht sie mit dem renommierten Gynäkologen William Masters (Michael Sheen) das menschliche Sexualverhalten.

Basierend auf den realen Leben von William Masters und Virginia Johnson, spielen Michael Sheen und Lizzy Caplan die Geschichte zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch gemeinsam jegliche Erkenntnisse über  menschliches Sexualverhalten revolutionieren. Eine wichtige Feststellung dabei lautet, dass es keinen Unterschied gibt zwischen vaginalen und klitoralen Orgasmen. Es zeugt von einer gewissen Ironie und ist auch gleichzeitig paradox, dass es letzten Endes ein Mann ist, der den Frauen sagt, dass sie sich auch selbst befriedigen können.

Die Serie ist von gegensätzlichen Verhältnissen geprägt. William Masters, ein Mann, der beweisen will, dass Frauen sich auch ohne Männer gut und gerne befriedigen können, ist gleichzeitig ein frauenfeindlicher, ignoranter Kontrollfreak mit einem gigantischen Ego. Dabei ist der Gipfel der fragilen Verflechtungen von Paradoxien die Tatsache, dass er aus Stolz seiner Frau Libby (Caitlin Fitzgerald) nicht sagen kann, dass nicht sie der Grund ist, weshalb sie (bislang) kein Kind bekommen konnte, sondern er.

Virginia ist hingegen ihrer Zeit weit voraus. Den Höhepunkt stellt dabei ihr überaus erfülltes Sexleben dar, was in Kombination mit der Tatsache, dass sie eine zweifache, alleinerziehende, unverheiratete Mutter und Sexualforscherin in den 60er Jahren ist, nur skandalös sein kann. Es geht bei dieser Serie offensichtlich um mehr als nur Sex oder das Beobachten von Menschen beim Masturbieren oder Koitus, während sie mit Aufzeichnungsgeräten verkabelt sind. Rollenbilder werden hinterfragt, Vorreiter_innen geschaffen und Sex auf eine Art und Weise emanzipiert, auf die es auch tatsächlich allen Beteiligten Spaß machen darf und kann!

„Der Sex war immer eine Art Vehikel, um Diskussionen über wirklich schwierige Themen führen zu können“, sagt Produzentin Michelle Ashford in einem Interview. Es gibt in der Serie zwei weitere zentrale Themen: Die zu diesem Zeitpunkt in den USA vorherrschende Segregation zwischen Schwarzen und weißen Menschen und der Kampf dagegen, den Masters Frau Libby – bis dato unscheinbar und naiv – beginnt zu unterstützen. Zum anderen spielt das Thema Homosexualität beispielsweise für die ehemalige Prostituierte Betty DiMello (Annaleigh Ashford) eine Rolle, da sie sich mit einer Gesetzeslage konfrontiert sieht, die sog. Homosexualität bis 1962 in allen Staaten unter Strafe setzte. Auch danach wurden homosexuell lebende Personen in der Gesellschaft weder akzeptiert, noch gleichwertig behandelt.

2015 hat die Serie kaum an Aktualität verloren. In Zeiten von rassistischen Spaziergängen, sexueller Gewalt in Werbungen und Videos, die als witzig und harmlos empfunden wird, und homophoben Regierungen kann ich die Serie als kurzen Wink mit dem Zaunpfahl gar nicht genug empfehlen.

Die zweite Staffel ist gerade auf ZDF.neo angelaufen.

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Posted by Nadine

“Wollen wir nachher noch was essen gehen?” – Nope.
“Ich kann was kochen, wenn du kommst.” – Nope.
“Wir treffen uns zum Abendessen in XY, kommst du mit?” – Nope.
“Ich hab … gemacht, darauf hast du sicher Lust.” – Nope.
“Mmmmh das ist so lecker.” – Nope.
“Magst du nicht (noch) was essen?” – Nope.
“Ich hol mir bei XY noch was zu essen, willst du auch was?” – Nope.
“Hast du gar keinen Hunger?” – Nope.
“Du musst doch was essen.” – Nope.
“Hast du heute schon was gegessen?” – Nope.
“Was willst du essen? Worauf hast du Appetit?” – Nope. Nope. Nope. Nope.

Ich liebe essen. Vor allem viel. Es gab Zeiten, da kannte ich kein Sättigungsgefühl und schaufelte alles in mich rein, bis mir schlecht wurde. Es gab Zeiten, da wurde ich fast wahnsinnig mit dem Gefühl Appetit zu verspüren, ohne zu wissen, worauf. Es gab Zeiten, da saß ich jeden Samstagabend mit meiner Mutter vor’m Fernseher, um Alfred Biolek beim Weintrinken (und kochen) zuzusehen. Ich verschlang jede Kochsendung (und nebenbei eine große Portion eines leckeren Irgendwas). Rezepte lesen. Fotos von Essen anhimmeln und das wohlige Gefühl im Bauch spüren.

Es gab Zeiten, da hatte ich bei jedem Bissen ein schlechtes Gewissen. Zählte Kalorien. Führte Tagebuch über meine Essgewohnheiten (und meine Kalorienzufuhr). Schaute mich mehrfach täglich im Spiegel an und fand mich “zu dick”. Hätte heulen können, als mir meine liebsten Klamotten zu eng wurden. Verbrachte etliche Stunden pro Woche im Fitnesscenter im Glauben, es würde was bringen (aka. ich könnte abnehmen). Machte unsinnige Diäten, verlor kein einziges Gramm Körpergewicht. Wog mich mehrmals täglich. Trank so oft wie möglich so viel wie möglich Alkohol, damit mir am nächsten Tag schlecht war und ich nichts runterbekam. Einen Monat lang steckte ich mir nach jeder großen Mahlzeit den Finger in den Hals bis ich kotzen musste. Und ich kotzte. Bis der Magen leer war. War nicht so geil.

Seitdem ich aus der elterlichen Wohnung ausgezogen bin, verlor ich jedes Jahr mindestens ein Kilo. Ohne meine Essgewohnheiten zu verändern. Ohne mich im Fitnesscenter abzumühen. Ich hasse Sport. Ich brauchte allerdings ein paar Jahre, bis ich nicht mehr überlegen musste, ob der Gang zum Kühlschrank nach 20 Uhr okay ist. Oder warmes Essen kurz vor Mitternacht. Trotzdem fühlte ich mich in meinem Körper nicht wohl. Ich stand vor dem Spiegel, hielt mir meine Hüften und Oberschenkel ab, bis mein Oberkörper, Becken, Beine und Po eine gerade Linie bildeten. So wollte ich aussehen. Es wäre gelogen zu behaupten, ich hätte keine Angst vor’m “Zunehmen” gehabt. Ich hasste meine Kurven auch deshalb, weil ich damit einfach nicht aussah, wie ich aussehen wollte. Ich wollte kein Mädchen, keine Frau sein. Ich wollte aussehen wie ein Brett. Mit Muskeln, pumpenden Venen und harten Kanten.

Heute sehe ich so aus. Allerdings ohne die Muskeln und pumpenden Venen. Heute sehe ich oftmals krank aus, zumindest sagen mir andere das. “Mensch, du nimmst immer mehr ab. Iss mal was. Das ist doch ungesund. Muss ich mir Sorgen machen? Du bist ganz schön schmal geworden. Geht’s dir nicht gut?” Nein, es geht mir nicht gut. Ich habe Tage, an denen ich fast nichts esse. Ich habe keinen Appetit, kein Hungergefühl oder Angst vor’m Essen. Ich nehme nicht mehr zu (nimmt überhaupt irgendjemand vom Essen zu? oder ist Gewichtszu/abnahme nicht viel mehr eine Reaktion auf eine zunehmend zurichtende und abnehmend sensible, fürsorgliche Umwelt?). Ich bin gestresst. Ich habe jahrelang vernachlässigt zu essen, weil ich so mit meinem Leben und meinen Emotionen beschäftigt war, mit Denkarbeit, mit Kopfkino, Analysen, durch den Alltag hetzen, Rauchen, Kaffee, Arbeit, Aktivismus, dass ich vergessen habe, wie schön das Gefühl sein kann, satt zu sein, Appetit zu haben, mit Genuss zu essen, ohne schlechtes Gewissen.

Essen stresst mich. Essen ängstigt mich. Ich bekomme Ängste und Panikattacken, wenn ich esse. Ich bekomme Ängste und Panikattacken, wenn ich nicht esse. Essen Essen Essen. Es geht so oft nur um’s Essen. Wann ich esse. Wo ich esse. Wieviel ich esse. Was ich esse. Mit wem ich esse. Ein Tag, an dem ich nicht über die W’s des Essens nachdenke, ist ein guter. Dann esse ich meistens und mit Genuss. Ich könnte den ganzen Tag über mein Essverhalten reden und es macht mich nervös, wenn andere es tun. Es nervt mich, wenn Essverhalten und -gewohnheiten einzig und allein als Reaktion auf/Umgang mit Schönheitsideale/n und Schlankheitsnormen analysiert und als “gestört” eingeordnet werden. “Magersucht” und “Bulimie” sind keine exklusiven “Leiden” schöner, weißer, dünner, gesunder Frauen, die “ich will so bleiben, wie ich bin” nicht aus ihrem Kopf bekommen. Essen hat mit Kontrolle und Kontrollverlust zu tun. Mit Selbstbestimmung und Ohnmacht. Was wir mit unseren eigenen Körpern (nicht) tun (können), wie wir für sie (nicht) sorgen (können), ist existenziell. (Nicht) Essen (können) ist existenziell. Leave me alone with your one-dimensional critique of patriarchy and capitalism!

Bis ich Mitte 20 war, hatte ich kein Gefühl für meinen Körper. Ich erlebte Emotionen, körperliche Reaktionen, Berührungen, Begegnungen, Gewalt, Diskriminierung als kognitive Wahrnehmung. Als etwas, das es zu entziffern, analysieren, einzuordnen, wegzuschließen, auszuschalten galt. Mein Erleben war nicht an mein körperliches Empfinden gebunden. Das einzige, was ich mir erlaubte zu spüren, wirklich zu empfinden mit jeder Faser meines fleischgewordenen Ichs, war Trauer, Verliebtsein und Orgasmen. Und manchmal den Geschmack guten Essens. Hach.

Irgendwann zog mein Körper einen Schlussstrich unter unsere enttäuschende, lieblose und einseitige Beziehung und quittierte den Dienst. Er entzog sich endlich meinem manipulativen und kontrollierendem Verhalten und machte fortan sein eigenes Ding. Unabhängig und frei traf er jetzt die Entscheidungen. Wann, ob, wie ich schlafe, wann er mich in Panik und Todesangst versetzt, wann er mich mit Angst zur Verzweiflung treibt, wann und wie oft ich auf’s Klo gehe, wieviel ich dauerhaft an Gewicht verliere, ob und wie lange ich leistungsfähig sein, mich konzentrieren und produktiv arbeiten kann, ob ich essen kann, ohne dass er sich ständig bemerkbar macht. Und das mit dem Sex klappt auch nicht mehr so gut.

Mein Körper nahm mir meinen Weltschmerz und meine Trauer, meinen Selbsthass und all die lieb gewonnen emotionalen Regungen, mit denen ich mich von der restlichen Welt für Stunden, Tage und Wochen lossagen konnte und ersetzte sie durch Angst. Meine Körper sagt mir “Fuck you!” und nimmt mir alles, was das Leben für mich lebenswert macht. Essen zum Beispiel. Wir raufen uns täglich und mittlerweile finde ich das okay. Er hat Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient. Er hat verdient zu bestimmen, wo’s langgeht. Mir aufzuzeigen, was ihm nicht in den Kram passt, wo seine Grenzen liegen und dass nicht nur meine Mitmenschen, sondern auch ich diese zu respektieren habe. Er ist nicht nett dabei und selten nachsichtig mit mir. Meine gut gemeinten Intentionen zählen nicht, er will, dass ich “mit Leib und Seele” (höhö) hinter Veränderungen stehe. Er will spüren, dass ich mir wichtig bin.

Er merkt sofort, wenn ich ihn austricksen will. Er bremst mich, wenn ich zu viel zu schnell auf einmal will. Er gibt das Tempo vor. Wenn ich mitmache, lässt er mich eines meiner Lieblingsgerichte kochen und hinterher mit einem seeligen Grinsen den Teller ablecken. Meistens jedenfalls.

Fotoquelle: Mein Instagram-Account

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Posted by der Mädchenmannschaft

Dieser Text ist Teil 273 von 273 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Eine neue Ausgabe der an.schläge ist erschienen. Im Mittelpunkt steht diesmal “Zehn Jahre Hart IV“. Online könnt ihr bereits das Interview “Verarmungsmaschine Hart IV” mit der Politikwissenschaftlerin Karin Lenhart lesen.

Für 2014 zählte die Polizei 162 rechts motivierte Angriffe auf Unterkünfte für Geflüchtete, fast dreimal so viele wie 2013, berichtet die tagesschau. Und 2015 wird offensichtlich nicht besser: Allein gestern schrieb die ZEIT über (bisher noch ungeklärte) Feuer in Berlin und Hamburg und die Frankfurter Rundschau schreibt über Ermittlungen nach Schüssen auf ein Geflüchteten-Unterkunft in Hofheim.

In Spanien gibt es seit Ostern hohe Geldstrafen für Proteste vor dem Regierungsgebäude, Twittern von unangemeldeten Demos und dem Fotografieren von Polizist_innen im Einsatz. Dagegen richtete sich in Madrid eine Demonstration – die aus Hologrammen bestand!

Geld von euch möchte das Missy Magazine, wofür verraten die Macher_innen bei startnext.

englischsprachige Links

Letzte Woche verwiesen wir auf einen Bericht über fünf chinesische Aktivist_innen, die festgenommen worden waren. Nun sind die “Bejing Five” nicht mehr im Gefängnis, sondern ‘frei’ unter “conditional release”. Das berichtet The Mary Sue.

Ein Webcomic zu queeren 50er-Jahre Girl-Gangs? Ja, genau! Autostraddle stellt Rock and Riot vor.

Hillary Clinton hat diese Woche verkündet wieder für das Amt der_des US-Präsident_in kandidieren zu wollen. Feministing hat erste Reaktionen zusammengetragen. Racism Review schreibt: “Hillary Clinton: Good for White Feminism, Bad for Racial Justice“.

Termine in Berlin, Bochum, Eberswalde und Kiel:

17. April, Berlin: Sharon Dodua Otoo liest aus ihrem Buch “Synchronicity”. (FB Link)

18. April, Berlin: Von 12 bis 20 Uhr findet das Mini Queer Zinefest Berlin II im FAQ Laden statt. (FB Link)

18. April, Berlin: Um 22 Uhr beginnt die CuTie.BPoC Festival soli party. (FB Link)

20. April, Kiel: Um 20 Uhr gibt es den Vortrag “Vom Ghetto in die Wälder. Jüdischer Widerstand gegen Nationalsozialismus und deutsche Besatzung“.

23. April, Berlin: Ab 19.30 präsentiert Jayrôme C. Robinet das Buch “Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht“. (FB Link)

23. April, Eberwalde: Vortrag “Vom Ghetto in die Wälder. Jüdischer Widerstand gegen Nationalsozialismus und deutsche Besatzung” ab 19 Uhr.

21. Mai, Bochum: Zum Thema “Antifeminismus – Wie intervenieren?” diskutieren Anne Wizorek und Stefanie Lohaus.

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Posted by Charlott

Heute vor einem Jahr wurden 276 Schülerinnen aus einem Internat in der nord-nigerianischen Stadt Chibok durch Boko Haram Milizen entführt. Einige der Mädchen konnten sich in den Wochen darauf selbst befreien und flohen. Doch die Mehrheit, 219 Schülerinnen, sind auch noch ein Jahr später verschwunden. Es ist nicht klar, wo sie hingebracht wurden – und ob sie noch am Leben sind.

Obiageli Ezekwesili, eine der Organisator_innen der “Bring Back Our Girls”-Bewegung (die weit mehr umfasst als den Twitter-Hashtag) sprach zu diesem traurigen Jahrestag mit dem BBC World Radio Service und betonte:

They [the government] have not said to us, that the Chibok girls are dead. As far as I am concerned, you know, that is the situation where we must respect what they are saying to us, that they will bring back our girls. What we are doing is holding on to hope. Anyone who is saying to us to stop hoping would be someone who does not understand, that hope is everything. I mean it’s only the dead that cannot hope. And so it makes us feel terrible, but we cannot exhaust hope, because hope is inexhaustible.

Sie [die Regierung] sagen uns bisher nicht, dass die Chibok Mädchen tot sind. Und für mich ist das so eine Situation, wo wir annehmen müssen, was sie uns sagen, dass sie unsere Mädchen zurückbringen werden. Wir halten an unserer Hoffnung fest. Jede_r, di_er uns sagt, dass wir aufhören sollten zu hoffen, versteht nicht, dass Hoffnung alles ist. Nur die Toten können nicht hoffen. Und so fühlen wir uns furchtbar, aber wir können die Hoffnung nicht ausschöpfen, weil Hoffnung unausschöpfbar ist.

Die Mädchen in Chibko waren nicht die ersten – und auch nicht die letzten Personen – die im Norden Nigerias entführt wurden. Auch daran erinnern heute viele. An verschiedenen Orten Nigerias und an anderen Orten weltweit haben heute Demonstrationen/ Veranstaltungen stattgefunden. Mehr Informationen gibt es auf de FB-Seite von Bring Back Our Girls, der Kampagnen-Webseite und den Hashtags #BringBackOurGirls, #ChibokGirls, #NeverToBeForgotten und #365DayOn.

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A Mess

Apr. 13th, 2015 11:25 am
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Posted by VancityJax

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Peter makes a mess of her.

Words: 578, Chapters: 1/1, Language: English

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Posted by Charlott

Vom 28. bis 31. Mai findet in Krakau das Trans*Festival statt. Im Rahmen von diesem werden eine Reihe von Foto-Ausstellungen präsentiert, Diskussionsrunden organisiert, Workshops gegegeben und Filme gezeigt (u.a. die Dokumentation Trans-akcja über die polnische Politikerin Anna Grodzka, mit der wir hier im Februar ein Interview veröffentlichten).

Bei Indiegogo läuft nun noch bis zum 29. April eine Crowdfunding-Aktion, wo ihr das Festival unterstützen könnt und dafür sogar noch Dinge wie das extra für das Festival erstelle trans*ZINE erhaltet. Das Geld wird vor allem für die Unterstützung bei Reisekosten und dem Transport einer weiteren Ausstellung benötigt.

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Bluffs and Realizations

Apr. 12th, 2015 02:45 am
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Posted by beautifulecho

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Olivia Dunham was someone who Peter Bishop felt could become a synonym to home.

Words: 716, Chapters: 1/1, Language: English

Selbermach-Sonntag (12.04.2015)

Apr. 12th, 2015 07:00 am
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Posted by der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenWas hat euch beschäftigt, erfreut, geärgert, traurig und wütend gemacht, euer Herz vor Begeisterung hüpfen lassen? Jeden Sonntag habt ihr bei der Mädchenmannschaft die Möglichkeit eure Gedanken der letzten Woche zu teilen, Links zu tollen Texten, Blogs, Webseiten, Videos, Fotos, Gifs und Audiobeiträgen zu posten. Also ab damit in die Kommentare! Wir wünschen euch eine angenehme und erholsame Restwoche.

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Samstagabendbeat mit Girlpool

Apr. 11th, 2015 03:00 pm
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Posted by Charlott

Harmony Tividad and Cleo Tucker bilden die Band Girlpool. Ihr Debutalbum “Before The World Was Big” erscheint im Juni und auf Soundcloud kann bereits der erste Song von diesem, “Ideal World”, gestreamed werden.

Und ein Video aus dem letzten Jahr:

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The Meeting

Apr. 11th, 2015 01:57 am
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Posted by DestielHasThePhoneBox

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Agent Steve Rogers of the FBI gets a meeting with Pepper Potts of Stark Industries regarding a case that is somehow connected to Stark Industries...

Words: 737, Chapters: 1/1, Language: English

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Posted by der Mädchenmannschaft

Dieser Text ist Teil 272 von 273 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Radio-Feature mit drei Aktivistinnen zum Anhören: Riots not Diets? Fettaktivismus zwischen Intervention und Schutzraum.

Frauen, die ihren beruflichen Werdegang wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen unterbrochen haben, sich neu orientieren oder auf einen Wiedereinstieg vorbereiten möchten, können im Rahmen des Berliner Projekts „Medienkompetenz und Work-Life Balance – Wiedereinstieg für Frauen“ an einem Einzel-Coaching teilnehmen.

“„So genau wollten wir das gar nicht wissen“ – Geschlecht, Schuld und Abwehr in der Berichterstattung über Beate Zschäpe” untersucht Charlie Kaufhold beim Feministischen Institut Hamburg.

Nicht jede Mutter ist glücklich mit ihrer Rolle und manche würden – wenn sie denn die Zeit zurückdrehen könnten – sich gegen Mutterschaft entscheiden, doch darüber sprechen ist gesellschaftlich nicht akzeptiert. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über ein Studie der Soziologin Orna Donath.

dieStandard porträtiert Irma Schwager, eine Wiener Kommunistin, die als Teil der französischen Widerstandsbewegung Wehrmachtsoldaten durch Gespräche und Flugblätter von der Falschheit des Krieges zu überzeugen versuchte und damit ihr Leben auf das Spiel setzte.

englischsprachige Links

Charles Onyango-Obbo kommentiert in der New York Times al-Shabaabs Terrorangriff auf die Garissa-Universität in Kenya, bei der 148 Menschen getötet wurden. Bei Twitter erinnern unter dem Hashtag #147NotJustANumber (bezugnehmend auf die zuerst veröffentlichte Anzahl Ermordeter) Familien, Freund_innen und Kommiliton_innen an die Opfer.

“I’m thinking about the fat people who were able to show love to themselves and in turn, show me how to love myself”: queering the game of life plädiert für dicke_fettes, queeres Self-Empowerment und Sichtbarkeit als Protestzeichen gegen öffentlich zelebrierte Dickenfeindlichkeit.

Purvi Patel wurde nach einer Fehlgeburt zu insgesamt 41 Jahren Haftstrafe wegen Fetizids und Kindesmisshandlung verurteilt. Bei RH Reality Check findet ihr Hintergründe zu diesem Fall und könnt eine Protestpetition unterschreiben.

Bei TheToast trägt Cate Burlington Dinge zusammen, die Kollegen (in ihrem Tech Umfeld) zu ihr sagten, und kommentiert diese. Die Sprüche sind wie zu erwarten eine Ansammlung hetero_sexistischer Klischees, aber Burlingtons Anmerkungen sind so pefekt, dass man sie sofort gern zur neuen besten Freundin hätte.

Magda fragte hier bei der Mädchenmannschaft einmal “Wie viele Schlagzeugerinnen kennst du?“, für alle, die da immer noch lange überlegen müssen, gibt es nun den richtigen Artikel bei Grimy Goods: “The 20 Best Female Drummers — by all means, badass“.

Qualifizierst du dich für den “Fat Bitches Club“? Dances With Fat hat eine Liste erstellt.

französischsprachige Links

Am 8. März wurden in Peking neun feministische und LGBT-Aktivist_innen festgenommen, weil sie bei einer Aktion auf sexualisierte Übergriffe aufmerksam machen wollten. Fünf sind immer noch im Gefängnis, berichtet Yagg.

Termine in Berlin

10.-12. April, Berlin: Specs On – International Feminist Art Music Festival.

18. April, Berlin: Pempamsie: Ein Workshop für Schwarze Mütter mit Sharon Dodua Otoo (mit Anmeldung).

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Still Home

Apr. 8th, 2015 09:35 am
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Posted by VancityJax

by

Even if his Alternate hadn't died, Lincoln still would have chosen a life in the other universe.

Words: 490, Chapters: 1/1, Language: English

Deserving

Apr. 8th, 2015 08:53 am
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Posted by VancityJax

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Early Season Three.

Trapped in the alternate universe, Olivia didn't make it back home.

Words: 482, Chapters: 1/1, Language: English

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